Ein Monat

NEIN! ICH WILL NICHT WEG!

Ich bin schon den ganzen Tag total depri. Ich will einfach nicht, dass es schon vorbei ist. Es ist doch gerade alles so toll. Heute war der letzte Schultag, wir hatten nur bis zur 3. Stunde Unterricht. Also hatten wir nur Interval, um uns zu verabschieden. Ich habe mich mit Nadia angefreundet, und sie ist sooo lieb. Und das „tolle“ ist, dass sie Ende des Jahres  nach Schottland umzieht. Dann kann ich sie ja mal besuchen. Fotos habe ich auch noch alle gemacht, die ich machen wollte, gestern und heute. Und das war’s auch schon. In der 3. Stunde hatte die ganze Senior Stufe eine Versammlung in der Gym, wegen der Exams, die Internationals hatten währenddessen am Maorihaus ein Meeting, das ungefähr 20 Minuten lang war, so über die Aktivitätenwoche, die nächste Woche ist, und die Woche in Kaikoura, die übernächste Woche ist.

Danach gab’s eine Wasserschlacht. Erst wir Internationals und da die 13-er ja fertig sind mit der Schule, haben sie auch jeden nass gemacht, der am Pool vorbeigekommen ist.

Dann haben wir uns ein Eis bei Wendys gekauft (da gibts das allerbeste Eis überhaupt!) und haben uns auf die Schulwiese gelegt. Da waren wir bis halb drei, dann sind Jess und ich gegangen.

Tja, den ganzen Weg nachhause war ich ziemlich traurig, da es halt der letze Schultag war. Und jetzt bin ich zuhause und habe meinen Ipod an der Stereoanlage ganz laut aufgedreht. Eigentlich hatte ich vorgehabt, mich nach draußen aufs Trampolin zu legen, aber die Lautstärke, die ich gebraucht hätte, um draußen zu hören, wollte ich den Nachbarn doch nicht zumuten. Und der Versuch, die komplette dreiteilig zusammenhängende Stereoanlage bis vor die Tür zu schleppen und von da aus zu hören, erwies sich dann doch als was schwerer als geplant.

Es ist wiedermal knallheiß, und ich gehe ein vor Hitze, deshalb habe ich mir erstmal ein Kleid übergeworfen, und so hocke ich jetzt vor meinem Laptop und werde langsam wieder happy.

Denn:

Weine nicht, dass es vorbei ist, sonder lache, dass es geschehen ist.

Das ist jetzt mein Aufmuterungsspruch.

Gestern hatten wir Pricegiving, wo ich Saxophon spielen und im Chor singen musste. Das war echt cool. Und total süß, denn erstmal gab’s die ganzen Zertifikate, Auszeichnungen und Pokale für die Klassen- oder Stufenbesten und währenddesssen wurden halt so ewiglange Reden gehalten. Und der Haka wurde auch öfters mal getanzt, das war auch toll. Besonders ergreifend fand ich, als die neuen Schulsprecher bekannt gegeben wurden, die alten haben den neuen ihre Maori Greenstone Kette gegeben und um den Hals gehängt und dann wurde der Haka von den Maoris getanzt. Das war echt feierlich und ich fand’s gut.

Während dem ganzen Pricegiving mussten Simone und ich mit der Concert Band unten vor der Bühne und mit einem Meter Abstand zur ersten Reihe der Publikums für 3 Stunden sitzen. Da alles hinter uns geschehen ist, könnt ihr euch wohl denken, dass ich ziemlich Nackenschmerzen hatte.

So, ich muss jetzt was essen, ich hab schon wieder Hunger.

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