Von Bissspuren und Brennnesseln

Sind das nicht tolle Wörter? Drei s, drei n. Das sieht ziemlich amusing aus wie ich finde. Aber nun erstmal zum Ursprung dieser Wörter. Heute waren wir auf der Pferderennbahn – ein sehr komplexes Wort, wenn ich das mit meinem Handy schreiben möchte – und haben so einiges verwettet. Gewonnen habe ich nichts, aber das ist nicht so schlimm, denn es waren zum Glück nur vier Rennen. Um dann mal zu wetten sind wir immer zwischen Wetthäuschen und unserem Platz hin und her gepilgert. Ich hab mich mal an der Platzzwillingswette probiert. Eine spannende Sache: Man tippt auf zwei Pferde, die in beliebiger Reihenfolge unter die ersten drei kommen müssen. Irgendwie hatte ich immer ein schnelles und das langsamste Pferd, heißt also mit dem Gewinnen hat das nicht so geklappt. Aber spaßig ist es trotzdem. Und als wir dann auf dem Heimweg waren sind wir – warum auch immer – auf das Thema Beißen gekommen. Das musste natürlich ausprobiert werden und Bissspuren zierten meinen Arm. Herrlich.

Zum Thema Brennnesseln. Da bin ich doch tatsächlich in Brennnesseln reingelaufen. Das ist mir das letzte Mal als Kind passiert, als ich acht war oder so. Aber das ist alles die Schuld von meinem Hund, denn wir waren eine riesen Runde draußen unterwegs und abgesehen davon, dass Boots am Bach total ausgerastet ist, hat sie sich noch mehr über ein Fleckchen Erde auf der Fußballwiese gefreut, in dem sie buddeln konnte. Damit meine ich, mein Hündchen hat auf der Fußballwiese ein Loch gebuddelt, heißt also, beim nächsten Fußballspiel stolpert irgendjemand möglicherweise über dieses Löchlein. Glücklicherweise ist es winzig und nicht tief, aber immerhin tief genug für einen Tollpatsch um drin hängen zu bleiben. Allerdings bezweifele ich, dass da oft gespielt wird, weil ringsrum überall Brennnesseln wachsen, von daher ist das Loch nicht allzu dramatisch.

Übrigens, mein Papa hat schon Welpen von unserem Hund an irgendwelche Menschen vorgeschlagen, die auch so einen prima Hund haben wollen wie wir. Außer dass Boots selbst erst 4 Monate alt ist und so in 2 Jahren erst Welpen kriegt, haben wir schon eine Emailadresse von einer Familie mit Kind, die einen familienfreundlichen, pflegeleichten (haha – bei den ADS-Phasen, vonwegen pflegeleicht) und nicht jagdgetriebenen Hund haben möchten. Also einen Kromfohrländer. Wirklich köstlich ist sowas. Zukunftsplanung, was?

Gerade diskutieren meine Eltern über die Biohausaufgaben meiner Schwester, weil die viel zu anspruchsvoll sind, denn um sie zu beantworten muss man sich ungefähr 10000 Seiten bei Google anschauen, bis man überhaupt die Frage versteht. Was sich die Lehrer dabei denken? Also echt. Das fragen sich nicht nur meine Eltern. Bin ich froh, dass ich Bio mündlich habe. Viel mehr sollte ich mich jetzt um Englisch kümmern. Morgen schreibe ich Klausur. Äußerst liebreizend über politische Reden. Das ist richtig ätzend, aber nicht allzu schwer, hoffe ich zumindest. Und wenn habe ich eh den Langenscheidt Duden, in dem ein paar Klausurtipps drin sind, unter anderem auch die stilistischen Mittel. Nur mal so als Geheimtipp. Was sich Langenscheidt dabei gedacht hat? Zumindest ist es vorteilhaft für uns Schüler!

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