Ooooo, der Mooshaufen

Das war wieder eine Aktion heute, unglaublich. Dara und ich wollten mit dem Hund raus. Meine Mutter hat vorgeschlagen, uns hinter zum Neubaugebiet zu fahren wo es eine riesige Wiese gibt, damit Boots schön rumrennen kann. Da meine Mama immer recht kreativ mit neuen Wegen ist, hat sie uns einfach schon auf einem Feldweg rausgeschmissen, damit wir über das Feld rüber zur Wiese gehen konnten. Der Plan war ja nicht schlecht so weit.

Also sind Dara und ich mit Boots losgewandert über den matschigen Feldweg, der aber bald aufhörte. Da standen wir mitten im Getreidefeld und es gab nur den Rand, wo nichts wuchs. Wir also rüber zum Rand und da weiter gelaufen. Meine Mutter war schon längst wieder weg mit dem Auto, zurückgehen war keine Option mehr.
Wir sind ungefähr eine Viertelstunde am Rand vom Feld, parallel zur Straße gelaufen. Im Grunde sind wir im Straßengraben gelaufen, aber gut, so schlimm war es gar nicht.
Bis auf die Mücken.
Die wurden nämlich immer mehr und mehr und mehr und – ja – mehr.
Voll am Ausrasten diese Mücken, alles voller Mückenschwärme.

Deswegen sind wir nach drei Anläufen über die Straße gelaufen, denn da war ein Waldstück. Dara und ich sind über die Brennesseln gekraxelt mit Hund im Schlepptau und in einem etwa sieben Meter langen und knietiefen Mooshaufen gelandet. Da hatte doch irgend so ein bekloppter Gärtner Laub und Moos an den Waldrand gekippt. Das war echt fürchterlich und lustig zugleich. Dara und ich haben uns so schlapp gelacht als wir über den Mooshaufen gehüpft sind, denn das müssen schnelle und leichte Sprünge sein, um nicht einzusinken. Boah ey, was für eine Aktion.

Schließlich sind wir in irgendeinem Privatwald gelandet haben wir später festgestellt. Wir sind eine Monsterrunde durch den Wald gelaufen, das war echt schön – so ein richtig dunkelgrüner, waldiger Wald. Also so mit Efeu und umgekippten Bäumen und Blumen und Moos, so richtig hübsch. Als wir die Runde beendet haben, sind wir erst einen Weg an einem großen Gebäude entlang gelaufen. Dara dachte schon, wir wären an irgendeiner JVA oder so, weil da teilweise komische Typen rumliefen. Dass da aber zwei Mädchen mit Hund fröhlich oder im Grunde eher leicht verstört – weil wir uns ein bisschen verirrt hatten – rumliefen, hat da keinen gestört. Eigenartig war das ganze trotzdem, denn nach diesem Gefängnisgebäude kam ein Parkplatz, wo ein Schild hing vonwegen Nur für Mitarbeiter von keine Ahnung wie das hieß. Wo wir letztendlich gelandet waren weiß ich nicht mehr genau, jedenfalls hat uns unsere Mutter später wieder an besagtem Feldweg abgeholt, den wir wenig später wiedergefunden hatten. Das war wieder mal eine Aktion, boah ey.

Neulich war Kraftklub nachts auf irgendeinem Kanal und hat was gesungen.

Dara fragte mich einen Tag später: „Wie hießen die von gestern noch gleich? Knasterfahrung?“

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