Sigh no more

Meine Schwester Dara und ein Freund von uns, P., wuseln gerade durch unser Haus und langweilen sich. Da habe ich ihnen freundlicherweise vorgeschlagen, einen Blogeintrag zu schreiben. Bis jetzt sind wir aber noch nicht weit gekommen. Noch sitzen wir vor dem Bildschirm und überlegen, worüber man denn schreiben könnte. Und gerade in diesem Moment wird P. abgeholt und ich sitze alleine im Wohnzimmer und muss mich alleine mit dem nächsten Blogartikel befassen. Also, heute hatte ich meine zweite Theoriestunde. Ich war schon lange nicht mehr so gelangweilt. Im Gegensatz zu den Menschen im Erste-Hilfe-Kurs waren die Leute zwar nicht so aufgedreht, aber da saß nun wirklich ein Mädchen, das sich die wohl schwarzen Haare gebleicht und blondiert hat, sodass sie leicht grau aussahen. Dazu trug sie einen rot-weißen Jumpsuit, der aber so eng anlag, dass – nichts für ungut – einem alles… oder nein, bevor ich in Lästerstimmung verfalle und über den ganzen Kurs blogge, höre ich an dieser Stelle auf über die Fahrschule zu schreiben.

Anderes Thema, neulich war ich mit meinem Vater bei Lidl Powershoppen fürs Abendessen. Der Mensch an der Kasse war nur maximal überfordert wegen der Flut an kaufwütigen Kunden, die noch vor Ladenschluss Pizza und Toilettenreiniger kaufen mussten, und hat deswegen die ganze Zeit wie wild auf einen Knopf gedrückt, um Verstärkung an den anderen Kassen anzufordern. Wie das aber nun mal so ist, ist natürlich nur eine Kasse für 30 Leute offen und anscheinend gibt es auch sonst keinen anderen Verkäufer, der Zeit hätte, sich hinter die Kasse zu setzen um den anderen zu entlasten. Es ist einfach nie so. Natürlich war es auch dieses Mal nicht so und der Kassierer fing immer hektischer an auf den Knopf zu drücken. Das einzige, das geschah war, dass der nervtötendste, tinnitusauslösendste und höchste Piepston der Welt ununterbrochen piepste und uns allen in den Ohren weh tat.

Verkäufer: Guten Abend.
Klingel: Piep, Piep, Piiiiiiiiiiiiiep
Möhren: Piep
Mais: Piep
Erdbeeren: Piep
Weintrauben: Piep
Klingel: Piep, Piep, Piiiiiiiiiiiiiep
Gouda: Piep
Schinken: Piep
Toast: Piep
Klingel: Piep, Piep, Piiiiiiiiiiiiiep
Verkäufer: Das macht dann sieben Euro dreizehn.
Klingel: Piep, Piep, Piiiiiiiiiiiiiep
Verkäufer: Bar oder mit Karte? Danke. Einen schönen Abend noch.

So ging das ungefähr vier Kunden lang bis wir dran waren. Ein zweiter Verkäufer kam zwar nicht mehr, aber immerhin hatten wir unser Abendessen und konnten heim fahren.

Später im Auto sagte Papa zu mir: „Doreen, hör mal, was ist das für ein Geräusch?“ Und dann pfiff er drei Töne. Kurz, kurz, lang.
„Let’s get physical?“
Daraufhin musste er ziemlich heftig lachen.
„Nein, nein, warte. Oh Mann, ich kann so nicht mehr pfeifen. Okay, warte, also jetzt.“ Wieder die gleiche Melodie.
„Ich hab’s: Eine Amsel!“
Danach konnte er dann nicht mehr pfeifen.
Und? Was war es?
Das Piepen von der Kasse. Good one.

Übrigens, diesen Kreativ-Blog habe ich neulich entdeckt. Der ist einfach Knaller: Ohhh… Mhhh…

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