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Dass meine Eltern anders sind als andere Eltern wisst ihr bereits. Vielleicht erinnert ihr euch an den Artikel zurück, wo meine Eltern damals, als ich in Neuseeland war, ohne mein Wissen für mich beim Radio angerufen haben und ich somit als meist entfernteste Hörerin gewonnen habe. Jackpot, würde ich mal sagen. Hier der Link zu dem Artikel Neuseeland – einfach unschlagbar! Vorgestern haben sie diese Geschichte aber getoppt.
Folgendes: Der Artikel, den ich gerade gepostet habe, ist eine Geschichte, die ich letztes Jahr im Rahmen einer Vorlesung geschrieben und gelesen habe. Eigentlich würde ich niemals etwas Fiktives auf meinem Blog veröffentlichen, aber das ist jetzt eine Ausnahme, denn bevor ihr mit diesem Artikel fortfahrt, müsst ihr euch die Geschichte durchlesen. Mehr oder weniger aufmerksam.

So, und da Dara und ich Abitur gemacht haben (G8 und G9 – buhja!) haben meine Eltern was gemacht? Wer hat die Geschichte aufmerksam gelesen? Was ist der zentrale Gegenstand der Geschichte? Ein grünes Plakat mit der Aufschrift Als wär’s ein Stück vom Glück. Und was hing an der Plakatwand 100 Meter von unserem Haus entfernt? Ein grünes Plakat mit der Aufschrift Als wär’s ein Stück vom Glück mit einem Foto von Boots drauf als Geheimcode. Wieso das Ganze? Zum Abitur. Ist das nicht irgendwie süß?
Erst ist Papa mit mir hingegangen. Von weitem habe ich Boots auf dem Plakat gesehen.
Meine Reaktion: „Bla, bla, bla, oh, Papa, schau mal, der Kromfohrländer auf dem Plakat da sieht aus wie Boots. Die Hunderasse wird ja immer hipper. Wo war ich? Ach ja, bla, bla, bla.“ Als wir vor dem Plakat standen, habe ich es geschnallt, dass es echt Boots ist und das Plakat an uns gerichtet ist. Dass das Grün und der Aufdruck auf meine Geschichte vom letzten Jahr anspielt, habe ich erst zuhause gecheckt.

Abends sind wir mit Dara hingegangen, die es noch nicht wusste.
Daras Reaktion: „Ja und neulich meinte M. dann so: ‚Hier, ich habe ganz viele Bröter geschmiert.‘ und wir: ‚M., Bröter?‘ und M.: ‚Bröter? Hirn ist wohl aus. Ich meine Brote, haha.‘ Das da ist die Boots! Da ist Boots auf dem Plakat.“
Ich: „Ja, ja, klar, das ist der Kromfohrländer-Trend, Dara. Die sind sogar auf Hundefutter abgebildet.“
Dara: „Nein, nein, nein, das ist die Boots. Die sieht original so aus.“
Als wir näher dran kamen, dass man die Schrift auch lesen konnte: „Als wär’s ein Stück vom Glück. Aha. Toll.“
Papa: „Was soll das denn sein?“
Dara: „Werbung für ein Tierheim? Als wär’s ein Stück vom Glück, wenn man einen Hund in Not rettet, vielleicht.“
Sagt’s und geht vorbei.

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