Sound of Silence

Es sind keine Entschuldigungen, aber einige ausschlaggebende Gründe, weshalb ich momentan nicht so viel blogge:

1. Ich wohne ja nicht mehr zuhause, von daher sehe ich meine Familie nicht so oft und deswegen gibt es keine Geschichten, über die ich bloggen könnte.
2. Ich hatte bis heute noch kein WLAN in der Wohnung, deshalb war mein Datenvolumen schon nach anderthalb Wochen aufgebraucht und alles hat nur noch in Zeitlupentempo funktioniert – wenn überhaupt.
3. Ich müsste mal meine WG fragen, ob ich ein bisschen über uns bloggen dürfte, denn es passieren wirklich, wirklich viele unglaublich verrückte Dinge, die theoretisch ganz gut auf meinen Blog passen würden.

Das sind also die Hauptgründe und da auch nichts Irres passiert ist, informiere ich euch einfach allgemein ein bisschen über das Leben hier.
Ich habe jetzt Instagram. Das mit Twitter ist ja insofern gescheitert, dass ich nicht tweete, sondern nur favorisiere. Aber ich meine, was soll ich schon großartig tweeten?
„Guten Morgen, Welt!“
Und selbst bei den Beispieltweets fällt mir jetzt nichts mehr ein. So ein Dreck. Naja, ihr seht, Twitter ist nichts für mich. Außer die Tweets anderer Menschen. Obwohl, eigentlich auch nicht wirklich. Im Grunde schaue ich ein Mal täglich rein und das sind mir dann viel zu viele Tweets zu lesen, sodass ich einfach nur die zwanzig aktuellsten überfliege, vielleicht favorisiere, und das war es dann auch.
Jedenfalls habe ich mir jetzt einen Instagramaccount erstellt. Das ist schon viel aufregender, da ich Fotos wirklich richtig klasse finde, wenn sie gut sind. Leider macht mir meine App kaum Folgevorschläge, deswegen ist das noch ein bisschen schwer, irgendwem zu folgen und mehr als nur 20 Fotos auf der Startseite zu haben. Aber das ändert sich bald ja hoffentlich. Denn schaue ich mir so die Fototrends an, bin ich nicht allzu überzeugt, da das mit den allgemeinen Yolo-/Swag-/Hipster-/Sonstwastrends ausartet und alles irgendwie Ähnlich aussieht. Jetzt probiere ich mich daran, siehe rechte Seite, wenn ihr ein bisschen runterscrollt. Für diejenigen, die meinen Blog vom Handy aus lesen: Ganz runterscrollen, da sind alle Widgets.

Ich bin mit meinen Fahrstunden fast durch und kann in zwei Wochen die Prüfung machen. Heute hat mich ein Mädchen nach hause gefahren, das so richtig süß überfordert war:
Fahrlehrerin: So, und jetzt ein bisschen mehr Gas und in den zweiten Gang.
Sie: Okay.
Und schaltet hoch. Das Auto gibt krachende Geräusche von sich.
Fahrlehrerin: Das ist der vierte Gang.
Sie: Oh.
Sie schaltet wieder. Das Auto kracht erneut.
Fahrlehrerin: Das ist der vierte Gang.
Sie: Hä, also Moment, nochmal.
Sie schaltet.
Fahrlehrerin: Den Hebel auf deiner Seite behalten und nach hinten.
Sie schaltet. Der Motor heult auf.
Fahrlehrerin: Nicht den Hebel hochziehen, sonst sind wir gleich im Rückwärtsgang.
Sie: Echt?
Fahrlehrerin: Theoretisch schon, praktisch geht das natürlich nicht.
Später, 50 Meter vor meinem Haus.
Fahrlehrerin: Jetzt rechts blinken und gleich anhalten.
Vollbremsung.
Fahrlehrerin: Da vorne eigentlich erst. Jetzt erster Gang und anfahren. Nein, das ist der dritte. Hebel zu dir ziehen und nach oben. Nicht hochziehen – sonst haben wir den Rückwä… Das ist der dritte Gang. Wir brauchen den ersten Gang. Ja, genau. Sehr gut!

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2 Kommentare zu „Sound of Silence

  1. Fahrstunden sind Klasse. Ich sah mal eine Motorradschülerin, die viel immer um. Der Fahrlehrer: Mensch! Das ist wie Fahrradfahren.
    Sie: Ich kann nicht Fahrradfahren.
    :D Wieher :D
    Der Fahrlehrer hat sie nach Hause geschickt, zum Fahrradfahren lernen

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