No need to hurry

So, ich habe also tatsächlich meinen Führerschein seit Dienstag. Die Knallköpfe vom TÜV aus der Stadt haben den Führerschein von meiner Schwester zu unserem TÜV geschickt anstatt meinen. Deswegen mussten wir in die Stadt fahren, um meinen zu holen. Aber auf dem Heimweg hat mich mein Vater sofort fahren lassen. Holy Moly.

Ich: Oh wow! Sorry, die Bremse haut aber rein!
Papa: Sanft bremsen!
Ich: Oh mein Gott! Was mache ich jetzt? Bremse ich ab vor der Kurve? In den zweiten Gang? Papa?
Papa: Och nö, das kannst du auch im dritten machen, du musst einfach schauen wie du die Kurve nehmen kannst.
Ich: Ich schalte besser runter. Achtung, jetzt beschleunige ich wieder. Spiegel, Spiegel, blinken. Schulterblick!
Papa: Doreen! Schau nach vorne!
Ich: Aber der Schulterblick!
Papa: Nicht so lange nach hinten schauen.
Ich: Oh Gott! Die Spiegel. Ich sehe ja nichts. Was habe ich denn da gemacht? Wie geht so was? Zur Hölle, was habe ich da eingestellt?
Papa: Mach das wenn wir wo halten. Nein, du kannst jetzt nicht die Spiegel einstellen.
Ich: Ich sehe die Autos im oberen Drittel. Das Einstellen ist irgendwie eskaliert.
Papa: Doreen! Lenken, schauen, du fährst dem gleich rein. Schau nach vorne.
Ich: Boah ist der da langsam. Ich überhole.
Papa: Doreen! Stop, nicht so schnell!
Ich: Das ist aber die Überholspur.
Papa: Bleib einfach rechts.
Ich: Der ist aber so langsam.
Papa: Dann überhol den jetzt und fahr danach wieder rechts.
Ich: Gut.
Papa: Wir müssen gar nicht so schnell fahren. 100 reichen hinter den LKW. Bleib einfach hinter dem LKW. Ja, so ist gut. Bleib einfach hinter dem. Genau. Wir haben Zeit. Ganz gemütlich hinter dem LKW her. Prima.

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3 Kommentare zu „No need to hurry

  1. Hahaha, ich erinnere mich noch genau, wie das bei meiner ersten Fahrt war – ich durfte alleine (!!!!!) mit Papas Auto zu meiner Schwester fahren und musste ihn (Papa) später dann wieder von der Arbeit abholen. „Holla die-Waldfee“ war ich aufgeregt. Ich ruckelte und zuckelte also alleine über die Bundesstraße (die anderen waren soooo viel schneller als ich…) und war hinterher stolz wie Bolle, das geschafft zu haben. Und wenige Tage später ging es mit Papas Auto nach Spanien. Danke heute für das große Vertrauen, dass er mir da entgegengebracht hat. Nicht jeder würde sein „Heiligs Blechle“ einem Fahranfänger für eine solche Fahrt zur Verfügung stellen…

    Dir allzeit gute Fahrt und vielen Dank für deine schöne Geschichte, die mich hat erinnern lassen…!!!

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