Da ist sie wieder!

Ja, da bin ich wieder!

Vor genau einer Woche bin ich losgeflogen von Christchurch aus nach Sydney, Richtung Bangkok und von London Heathrow zum Frankfurter Flughafen. Tja, den 31-stündigen Flug habe auch ganz knapp überlebt und bin sooo froh, endlich wieder zuhause zu sein und alle meine Freunde und meine Familie wieder zu sehen.  Aber fast noch ein Stückchen besser als das große Wiedersehen ist eindeutig das Essen. Yumm! Richtiges deutsches Essen und einfach mal wieder essen was man will.

Naja, der Haken an der Sache ist, dass meine Mama mich eiskalt auf Diät gesetzt hat, da ich vier Kilo zugenommen habe, und das stört meine Eltern und mich sowieso. Deshalb darf ich keine Weihnachtsplätzchen essen, die es sowieso noch nicht gibt, da meine Großeltern noch keine geschickt haben. Haha.

Übrigens hat sich das am Flughafen genauso ereignet, wie ich es prophezeit hatte: Mein Gastvater hat mich, Jess und Pauli hingefahren, nachdem er erstmal 20 Minuten zu spät uns abgeholt hatte, hat am Flughafen dort geparkt, wo Taxis halten, ist ausgestiegen, hat den Koffer aus dem Kofferraum geholt und ist, nachdem er mir einen guten Flug gewünscht hat, ohne irgendeine nette Geste, wieder gefahren. Wären Pauli und Jess nicht da gewesen, wäre ich verzweifelt gewesen, denn ich war schon so völlig orientierungslos, aber zum Glück kannten die beiden sich aus und haben mir beim Einchecken und so geholfen. Im Restaurant habe ich noch Laura getroffen, und dann war alles gut. Nach einer Stunde sind Jess und Pauli gegangen, und auch Lauras Gastfamilie ist gefahren. Am Flughafen haben wir Franzi getroffen, die auch mit uns zurück geflogen ist, und ziemlich bald konnten wir auch zu unserem Gate gehen.

Im Flugzeug von Christchurch nach Sydney hatten wir Touchscreen Fernseher in den Sitzen vor uns, wo man Musik hören, Spiele spielen, Filme und Serien schauen und Reiseinformationen abfragen konnte. Ohne solche Fernseher wäre ich völlig aufgeschmissen, denn lange Flüge sind schrecklich! Im nächsten Flug von Sydney nach Bangkok und von dort nach London Heathrow hatten wir Fernseher mit Fernbedienung, die die selben Funktionen hatten wie die vorherigen. Das tolle an der Musik und den Filmen beim Fliegen ist, dass es richtig aktuell ist, also gibt es neue Musik aus den Charts, aber natürlich auch alte, und ganz neue Filme, die gerade erst im Kino liefen. Außerdem kann man die Filme auch auf Deutsch schauen, was ich natürlich gemacht habe.

Auf dem Flug nach Bangkok hatte die Crew vergessen, uns Lunch zu geben, deshalb wurde uns in Bangkok ein Gutschein für ein Lunchpaket ausgehändigt, das wir uns dort irgendwo abholen konnten. Aber die Arbeiter am Flughafen waren unfähig, da sie ziemlich schlechtes Englisch gesprochen haben beziehungsweise einen so starken Akzent hatten, dass man sie nicht verstanden hat. Und selbst gefunden haben wir das doofe Restaurant oder den Imbiss oder wo auch immer es dieses Lunchpaket gegeben hätte nicht. Leider hatten wir auch nicht genug Zeit, nochmal den ganzen Flughafen zurück abzulaufen, da wir auch schon wieder zurück in den Flieger mussten.

Auf dem Flug von Bangkok nach London Heathrow hatten Laura und ich vier Plätze für uns allein, denn die Schweizer, die neben uns gesessen hatten, sind ans Fenster umgesiedelt. Deshalb konnten wir uns ausstrecken, was günstig war.

In London Heathrow mussten wir vier Stunden auf den Flug warten. Wir hatten zwar keine Fernseher, aber der letzte Flug ging echt schnell!

In Frankfurt stand auch schon meine Familie direkt an dieser Abholtür und dann sind wir sofort nach hause gefahren, was nochmal ewig gedauert hat.

Zuhause hat mich ein toller Kuchen erwartet, gebacken und verziert von der Stationsärtztin meiner Mama. Dieser Kuchen ist einfach toll! Und da das alles Zuckerguss ist, wiegt der Kuchen ungefähr acht Kilo! Aber unter dem Zuckerguss ist ein Früchtekuchen, den wir noch nicht gegessen haben bisher, denn der Kuchen steht unversehrt, jedenfalls sieht es von vorne so aus, auf unserem Küchentisch, haha. Marion, super schön und vielen Dank!

Aber nicht nur einen Willkommenskuchen habe ich bekommen, sondern auch noch meine Geburtstatgeschenke, 16 Stück. Und der Turm sah so aus.

In drei Tagen ist schon Weihnachten, das finde ich gut, und danach geht’s ab Skifahren. Beziehungsweise wieder einen Snowboardkurs anfangen, da ich nicht gerne Ski fahre. Denn der letzte Snowboardkurs ist daran gescheitert, dass wir den Lift nicht hoch kamen. Haha.

Übrigens mache ich den Blog weiter, keine Sorge. Schaut doch einfach immer mal wieder vorbei. Zu berichten gibt’s genug.

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